Dinas Tagebuch

Nicht mal Fliegen ist schöner....

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Linkshänder-Mobbing

Meistens fällt es mir nicht besonders auf, Linkshänderin in einer "verkehrten" Welt zu sein, ich bin es schließlich schon mein Leben lang nicht anders gewohnt. Es war eine größere Herausforderung, als Kind ordentlich an die Tafel zu schreiben, als heute unmöglich liegende Bedientasten auf technischen Geräten zu drücken. Notfalls bin ich mit der rechten Hand immer noch einigermaßen geschickt. Und darüber, beim Trinken nicht das hübsche Dekor auf meiner Tasse zu sehen, bin ich auch ohne Trauma hinweggekommen.

Ach ja, und beim Kartoffelschälen sollte man mir nicht zusehen, wenn man dabei Angst um meine Finger hat. Das einzige, was für mich - warum auch immer - eine Herausforderung war, ist und bleiben wird, sind Dosenöffner.

Aber was mich wirklich, wirklich, wirklich und immer wieder nervt sind: Zu kurz angebundene Kulis!

Ja, es kommt vor, liebe Tankstellen- und Drogeriemarktbesitzer, dass ein mit der linken Hand schreibender Mensch mit der EC-Karte bezahlt und dann unterschreiben soll. Ja, bei aller Ambidextrie, schreiben gehört in der Regel zu den Dingen, die man nur mit einer Hand beherrscht. Und nein, es ist nicht lustig, die Unterschrift mit verrenktem Arm auf dem Stapel Snickers zu leisten, weil man ja irgendwie mit der rechten Hand auch noch diesen fitzeligen Kassenbon festhalten muss und der Kuli sodann nicht einmal an den für die Unterschrift vorgesehenen Bereich heranreicht. 

Mir so geschehen zuletzt an der Tankstelle. Der Kuli war so kurz angebunden, dass es nicht einmal möglich war, Hand (links) und Kassenbon (rechts) nebeneinander auf der Ablage zu platzieren. Das war nicht das erste Mal, aber das extremste, so dass dieses Ärgernis es nun bis ins Tagebuch geschafft hat. Leute, schafft euch doch für die 10% eurer Mitmenschen freilaufende Ersatzkulis an!

Ich unterschreibe demnächst mit rechts. Merkt sowieso keiner - Erspart mir aber einen ordentlichen Krampf in meiner Präferenz-Hand.

Mein Elefant heißt Wendelin

Als ich fünf oder sechs Jahre alt war, habe ich zu Weihnachten einen Stoffelefanten bekommen, der mein treuester Begleiter wurde. Und nach meinem Lieblings-Fernsehelefanten habe ich ihn Wendelin genannt. Wenn Wum und Wendelin im Fernsehen kamen, ich schon im Bett aber noch wach war, holten meine Eltern mich manchmal noch einmal ins Wohnzimmer und ich durfte mir den kleinen Sketch ansehen. Ich glaube, die Inhalte habe ich gar nicht verstanden, hauptsache, der Elefant machte am Ende den Knoten in seinen Rüssel (damals noch "Aktion Sorgenkind": nicht vergessen: Stichtag ist der so-und-so-vielte).

Das Stofftier ist inzwischen über 30 Jahre alt und durchgeliebt, der Kopf hängt nur noch lose an einem Gelenk. Wendelin im Fernsehen gibt es nicht mehr. Loriot, sein Schöpfer ist am 22. August 2011 verstorben. 

Was bleibt, ist eine schöne Erinnerung.

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Standby-Modus

Jetzt ist es 2009 und schon fast ein Monat rum.
Es passiert viel und ich tippe mir zu verschiedenen Anlässen die Finger wund aber das Tagebuch wird dafür sträflich vernachlässigt.
Ich wollte es ja immer dafür verwenden, vor allem Radtouren sowie (Rollen-)spielerlebnisse zu dokumentieren. In diesem Bereichen findet aber in Moment nichts/ herzlich wenig statt.
Bei andern Themen stelle ich mir neuerdings die Frage, ob ich meine Meinung dazu wirklich in einen öffentlichen Raum stellen möchte (übrigens: heute ist Tag des Datenschutzes)

Daraus folgt: nichts für ungut, aber ich mach mal Pause. Bis später!

Eine Bahnfahrt, die ist lustig - Nachtrag von 07. August 2008

Ich war für vier Tage beruflich in Köln und habe mich am letzten Tag mit meinem alten Studienkollegen Gregor in Ehrenfeld getroffen. Dass ich mich dabei aus Kosten- und Zeitgründen der Deutschen Bahn anvertraute, sollte sich als ganz schlechte Idee erweisen.

Ja, ich will!

....Ein MacBook gewinnen. Angeblich soll es reichen, hier zu linken: http://www.gratis-gutscheine.de/gewinnspiel/

Und passend zum federleichten Mac natürlich ein iPod Shuffle!

Matt Groning - all time Comicladenbesitzer

Ich hätte nie gedacht, dass die Simpsons für einen abendfüllenden Film gut sind. Aber tatsächlich ist Simpsons - the Movie gelungen!
Selbst für Leute, die mit der Serie nichts anfangen können, sind einige Leckerbissen der satirischen Verarbeitung des american way of life zu finden.
Die Bewohner von Springfield verschmutzen ihren See, bis der (durch illegale Müllbeseitigung von Homer) "umkippt" was die amerikanische Regierung (Arnie ist übrigens schon Präsident, mal sehen, wie lange wir noch darüber lachen können!) dazu bringt, die ganze Stadt unter eine Glasglocke zu stecken. Am Ende soll die Stadt gesprengt werden, was nur die Simpsons verhindern können.
Die Story ist also typisch Simpsons und auch die Charaktere sind keine Überraschung.
Homer ist so schrottendoof, wie ich ihn nicht leiden kann, was bei mir die Sympathie mit dem Rest der Familie nur verstärkt. Natürlich ist er an allem schuld, was ganz Springfield gegen ihn aufhetzt
Marge ist nicht ganz so homebirdy wie sonst, sondern setzt sich gegen ihren Mann zum Wohle der Allgemeinheit durch. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings ihre neue Stimme (Anke Engelke), nachdem ihre alte Synchronsprecherin Elisabeth Volkmann verstorben war.
Lisa schießt für mich persönlich den Vogel ab, verliebt sich und benimmt sich so richtig wie ein kleines verliebtes Teenagerlein. Vielleicht liegt es daran, dass in unserer Nachbarschaft ein paar pubertierende Mädels wohnen und wer die kennt, weiß, dass nichts an Lisa übertrieben ist. ...
Bart wünscht sich Ned Flanders als Vater, der nicht ganz so kirchlich-gottesfürchtig drauf ist und in Bart die Sehnsucht nach normalen Verhältnissen weckt. Bart kann einem leid tun, wird er von Homer heftig durch den Kakao gezogen. Aber man weiß, wie es ausgeht, am Ende halten Vater und Sohn Simpson wieder zusammen.
Und Maggie? Die spricht ihr erstes Wort!

Wie gesagt eine rundum gelungene kurzweilige Satire. Eine meiner Lieblingsszenen ist eine Flirtszene von Homer und Marge, die von haufenweise plötzlich auftauchenden Disney-Karikaturen (Rehe, Häschen, Vögelchen...) begleitet wird. Am Ende landen die beiden im Bett und der Bambi-Verschnitt schlägt entsetzt die Hufe vor die Augen. Einfach klasse!

P.S. für alle, die üblicherweise im Kino während des Abspanns gehen (was in der Regel JEDER ist, außer mir): es kommen noch zwei kleine Absacker. Erst wenn der picklige rothaarige Junge den Saal fegt, ist endgültig Ende.

MoFi

Vollmond - verdrehter Halbmond und Neumond in nur einer Nacht.
Gebannt habe auch ich gestern abend in den Himmel gestarrt. Leider wurde der verdeckte Mond gar nicht so rot, wie angekündigt.
Vielleicht liegt es ja an der viel zu sauberen Luft in unseren Breitengraden?

Wie auch immer, schön, es mal gesehen zu haben.

Abschied

Der Himmel
wird erst
schön durch
ein paar Wolken
(Tabaluga)

Manchmal ist es schwierig, fest daran zu glauben, dass der Wind nicht immer von vorne kommen kann. Aber letzten Endes geht es trotzdem immer noch vorwärts.
*Danke.

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