Dinas Tagebuch

Nicht mal Fliegen ist schöner....

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*urhg* oder: Ich jetzt auch

Untertitel: Von der Kunst, keine Kunst und kein Künstler zu sein. Oder: Von logischen Fehlschlüssen und Scheinargumenten. Worum es in dieser Diskussion nicht gehen sollte (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Die Frage nach Sinnn, Zweck und aktueller Relevanz des Urheberrechtgesetzes (UrhG) lässt mich nicht los. Daher mal ein Versuch, die Argumente ein wenig zu sortieren, ohne eine Seite anzugreifen, oder bereits Position zu beziehen.

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Let's talk about sex

Eigentlich ist es ein Thema für meinen Alter-Ego-Blog, aber ich konnte es einfach nicht Tom überlassen.

Ich lese gerade einen mittelalterlichen Roman. Insgesamt ist das Buch ganz gut, aber ich habe etwas wesentliches daran auszusetzen. Dabei ist es völlig unerheblich, um welches Buch es konkret geht, denn dieses Buch ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme, sondern eher die Regel.

Es geht um das Männerbild im Mittelalter, und um das überaus gestörte Verhältnis der Männer zum Liebesakt.

Linkshänder-Mobbing

Meistens fällt es mir nicht besonders auf, Linkshänderin in einer "verkehrten" Welt zu sein, ich bin es schließlich schon mein Leben lang nicht anders gewohnt. Es war eine größere Herausforderung, als Kind ordentlich an die Tafel zu schreiben, als heute unmöglich liegende Bedientasten auf technischen Geräten zu drücken. Notfalls bin ich mit der rechten Hand immer noch einigermaßen geschickt. Und darüber, beim Trinken nicht das hübsche Dekor auf meiner Tasse zu sehen, bin ich auch ohne Trauma hinweggekommen.

Ach ja, und beim Kartoffelschälen sollte man mir nicht zusehen, wenn man dabei Angst um meine Finger hat. Das einzige, was für mich - warum auch immer - eine Herausforderung war, ist und bleiben wird, sind Dosenöffner.

Aber was mich wirklich, wirklich, wirklich und immer wieder nervt sind: Zu kurz angebundene Kulis!

Ja, es kommt vor, liebe Tankstellen- und Drogeriemarktbesitzer, dass ein mit der linken Hand schreibender Mensch mit der EC-Karte bezahlt und dann unterschreiben soll. Ja, bei aller Ambidextrie, schreiben gehört in der Regel zu den Dingen, die man nur mit einer Hand beherrscht. Und nein, es ist nicht lustig, die Unterschrift mit verrenktem Arm auf dem Stapel Snickers zu leisten, weil man ja irgendwie mit der rechten Hand auch noch diesen fitzeligen Kassenbon festhalten muss und der Kuli sodann nicht einmal an den für die Unterschrift vorgesehenen Bereich heranreicht. 

Mir so geschehen zuletzt an der Tankstelle. Der Kuli war so kurz angebunden, dass es nicht einmal möglich war, Hand (links) und Kassenbon (rechts) nebeneinander auf der Ablage zu platzieren. Das war nicht das erste Mal, aber das extremste, so dass dieses Ärgernis es nun bis ins Tagebuch geschafft hat. Leute, schafft euch doch für die 10% eurer Mitmenschen freilaufende Ersatzkulis an!

Ich unterschreibe demnächst mit rechts. Merkt sowieso keiner - Erspart mir aber einen ordentlichen Krampf in meiner Präferenz-Hand.

Vegetarisches Essen ist geschmacklos.

Das meine ich nicht mehr als wörtlich.

Warum ist das so?

Bekommt man bei Verzicht auf Fleisch sensiblere Geschmacksnerven? Oder muss man als Vegetarier eine Grundeinstellung haben, die besagt, dass Essen primär der Nahrungsaufnahme dient und nur schmecken darf, wenn man gerade mal Glück hat?

Ich bin irgendwie enttäuscht. Eigentlich dachte ich, die Zeiten, in der vegetarische/ fleischlose Ernährung etwas für Hardcore-Ökos oder Idealisten sei, wären vorbei. Aber im Moment scheint es mir, es hat sich doch nicht so viel geändert.

Meine Hochachtung vor Menschen, die sich konsequent fleischlos oder vegetarisch ernähren, ist immens gewachsen.

Aber für mich heißt es wohl weiterhin fleischarme Ernährung und wenn Fleisch, dann welches, dass keine Tiertransporte, keine Massentierhaltung mit sich bringt und idealerweise biologisch ist (aka der Metzger unseres Vertrauens).

Wie habe ich den Spaß an den Naturwissenschaften verloren...?

Achtung: Trägt den Titel "Längster Beitrag bisher überhaupt"

Diese Frage treibt mich neuerdings aus verschiedenen Gründen, auf die ich jetzt nicht näher eingehe, um. Da die Antwort dagegen theoretisch für Einige interessant sein könnte, möchte ich versuchen, sie öffentlich (und gnadenlos subjektiv) zu erarbeiten.

Warum ich gegen die Frauenquote bin...

(Gedacht als Kommentar zu diesem Artikel: Quotenfrauen - und dann etwas länger geworden)

Gleich mal vorweg: Ich bin zwar tatsächlich gegen die Frauenquote, gleichzeitig aber der Meinung, dass wir in der Wirtschaft einen Punkt erreicht haben, an dem es immer noch besser ist, sie einzuführen als zu weiter zu machen wie bisher und zu hoffen, dass sich von allein etwas ändert. Das wird es nämlich nicht.

Wenn ich aber zu entscheiden hätte, würde ich lieber das Problem an der Wurzel packen, anstatt an den Symptomen herumdoktorn.

Auch Web 2.0 erfordert Eigenverantwortung

Mich erstaunt diese Kritik der Stiftung Warentest an facebook & Co., die seit gestern wieder durch die Medien geistert und der Süddeutschen Zeitung die Seite 2 wert war. Kurz gesagt: Nichts davon ist irgendwie neu oder aufregend.

Klar: Mich stört der Umgang von facebook mit meinen Daten, wenn er nicht den gesetzlichen Mindestvorgaben entspricht. Und: Leider scheint es heutzutage so, dass man viele Menschen vor sich selbst schützen muss. Insofern sind solche Tests richtig und wichtig. Auch über den Begriff des Cyber-Mobbings, dem bewussten Verbreiten von falschen und/oder negativen Informationen über Andere im Netz, habe ich nie gründlicher nachgedacht.

Trotzdem halte ich die kategorische Verurteilung der Social Media Anbieter für überzogen.

  1. 1. Steht es jedem frei, solche Angebote zu nutzen. Es sollte nicht so getan werden, als könne man über die Verwendung der eigenen Daten gar nicht selbst bestimmen.

  2. 2. Sind die Angebote umsonst. Was also könnte der Geschäftszweck sein? Dies lässt sich häufig mit „Daten und Informationen“ beantworten! Daher sollte man sich genau diese Frage stellen, ob man das möchte...

  3. 3. Ist es grundsätzlich wichtig, gründlich darüber nachzudenken, was man von sich preisgibt. Sehr schön dazu die Süddeutsche Zeitung (Seite 2, Printausgabe 26.03.10): „Bevor ein privates Detail online veröffentlicht wird, sollte sich jeder Nutzer fragen, ob er damit leben könnte, wenn diese Informationen auf einem Plakat gegenüber seiner eigenen Wohnung abgedruckt wäre.“

Das beste System kann die Schwachstelle Mensch und seine Sorglosigkeit nicht ausschalten.


Warum tun das so wenige, beziehungsweise schockt es doch immer wieder Leute, wenn man ihnen erzählt, was man im Netz über sie gefunden hat? Ich vermute, dass viele ganz bewusst private Informationen über sich verbreiten und zwar aus dem gleichen Grund, der Tausende zu Castingshows treibt: Frei nach dem Motto, „Auch schlechte Werbung ist Werbung“, hofft doch der eine oder die andere, dass das, was über ihn/sie im Netz steht, entdeckt wird und ihn/ sie für einen Moment berühmt macht. Kann das sein? Ich halte es jedenfalls nicht für abwegig.

Vielleicht sollte man einfach mal aufhören, sich selbst so wichtig zu nehmen, dann relativiert sich einiges. Die wenigsten von uns sind Meinungsmacher oder Trendsetter. Das meiste, was die meisten von uns betrifft, interessiert die große weite Welt überhaupt nicht. Wenn man dies auf die Gefahr des Cyber-Mobbing überträgt, ist das auch gut so.

Aktion "Mehr Bildung in Blogs!"

Nach der messerscharfen Analyse meines Bannkreis-Blog-Vermieters Oliver habe ich mich ja bekanntermaßen kopfüber in die Internet-Social-Networking-Welt gestürzt und darüber schon einige sehr interessante Bekanntschaften gemacht.

Eine davon ist Melanie Unbekannt und ihr Blog www.literatenmelu.de

Dem Anspruch gerecht werdend, meinen eigenen Blog auch mal sinnvoll zu nutzen, hier mein Beitrag zu Melanies Aktion „Mehr Bildung in Blogs“ und der großen Frage, gegen welche Wand das Bildungssystem der Dichter und Denker eigentlich steuert.



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