Dinas Tagebuch

Nicht mal Fliegen ist schöner....

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*urhg* oder: Ich jetzt auch

Untertitel: Von der Kunst, keine Kunst und kein Künstler zu sein. Oder: Von logischen Fehlschlüssen und Scheinargumenten. Worum es in dieser Diskussion nicht gehen sollte (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Die Frage nach Sinnn, Zweck und aktueller Relevanz des Urheberrechtgesetzes (UrhG) lässt mich nicht los. Daher mal ein Versuch, die Argumente ein wenig zu sortieren, ohne eine Seite anzugreifen, oder bereits Position zu beziehen.

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Let's talk about sex

Eigentlich ist es ein Thema für meinen Alter-Ego-Blog, aber ich konnte es einfach nicht Tom überlassen.

Ich lese gerade einen mittelalterlichen Roman. Insgesamt ist das Buch ganz gut, aber ich habe etwas wesentliches daran auszusetzen. Dabei ist es völlig unerheblich, um welches Buch es konkret geht, denn dieses Buch ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme, sondern eher die Regel.

Es geht um das Männerbild im Mittelalter, und um das überaus gestörte Verhältnis der Männer zum Liebesakt.

Mein Elefant heißt Wendelin

Als ich fünf oder sechs Jahre alt war, habe ich zu Weihnachten einen Stoffelefanten bekommen, der mein treuester Begleiter wurde. Und nach meinem Lieblings-Fernsehelefanten habe ich ihn Wendelin genannt. Wenn Wum und Wendelin im Fernsehen kamen, ich schon im Bett aber noch wach war, holten meine Eltern mich manchmal noch einmal ins Wohnzimmer und ich durfte mir den kleinen Sketch ansehen. Ich glaube, die Inhalte habe ich gar nicht verstanden, hauptsache, der Elefant machte am Ende den Knoten in seinen Rüssel (damals noch "Aktion Sorgenkind": nicht vergessen: Stichtag ist der so-und-so-vielte).

Das Stofftier ist inzwischen über 30 Jahre alt und durchgeliebt, der Kopf hängt nur noch lose an einem Gelenk. Wendelin im Fernsehen gibt es nicht mehr. Loriot, sein Schöpfer ist am 22. August 2011 verstorben. 

Was bleibt, ist eine schöne Erinnerung.

img_20110824_092525.jpg

Rechtschreibreform?

Es ist inzwischen fast zwei Wochen her, aber trotzdem möchte ich den "nächsten Lapsus meiner Lieblingszeitung" nicht unerwähnt lassen: Dort las man die Einladung zum "Rechtsschreibseminar für Kinder". 

Warum ich das nun nach fast zwei Wochen erwähne? Nun, gestern erfuhr ich aus erster Hand, das besagte große Düsseldorfer Tageszeitung kein Lektorat mehr beschäftigt! Unfassbar!! Gibt's denn dann wenigstens auch Recht*s*schreibseminare für Dschnurlalissten?

Wenn uns jemand verrät, wo wir Samstagsmorgens die Süddeutsche oder die FAZ her bekommen, ist er meiner ewiger Dankarkeit sicher!

Die Zauberschiffe (Liveship-Triology) von Robin Hobb

Ein epochaler Fantasy-Dreiteiler liegt hinter mir und die Zeit, die ich in die insgesamt über 2550 Seiten investiert habe, waren nicht vergeudet. Warum?

Das Internet, die Gesellschaft und ich

1.
"Hey, Dina, hast du eigentlich ICQ?"
"Ja?!"
"Cool, dann gib mir mal deine Nummer, dann können wir chatten!"
"Öh, wir können uns doch auch weiter über den Gartenzaun unterhalten!"
"Ach, hihi, stimmt eigentlich!"
(Mädchen, 14 Jahre)

2.
"Ich soll Guitar Hero zum Geburtstag kaufen, was ist denn das?"
"Ein Spiel, du brauchst den Controller mit Playstationanschluss."
"Was? Wo krieg ich das denn?"
"Da und da."
----
"Die hatten es nicht mehr. Und jetzt?"
"Bestell's doch bei Ebay oder Amazon"
"Wie geht das denn?"
"Ich mach schon, sag einfach, wieviel's kosten darf."
"Oh, super, ich blick da gar nicht mehr durch!"
(Mutter, 49 Jahre)

3.
"...Unsere Bekannten, die lassen ihren Sohn den ganzen Tag dieses World of Dingsbums spielen! Unmöglich!"
"Warum?"
"Der verliert doch völlig den Bezug zur Realität!"
"Wieso? Ist er schlecht in der Schule?"
"Nein, NOCH nicht!"
"Geht er nicht mehr raus? Hat er keine Freunde?"
"Doch, aber die spielen das auch alle nur."
"Na und?"
"Nein, ich würde das meinen Kinder nicht erlauben! Auf keinen Fall!"
(Vater, 47 Jahre)

4.
"Die Tochter meiner Schwester hat letztens Hausaufgaben aufbekommen. Sie sollten was im Internet recherchieren und durften alles, was sie finden, benutzen. Außer Wikipedia, denn das wäre unglaubwürdig und nicht gut belegt."
(Vater, 37 Jahre)

Nächster Lapsus meiner Lieblingszeitung

"Während das Barometer im August Spitzenwerte von 37 Grad anzeigt und Badeseen und Biergärten aus allen Nähten platzen, werden im Erzgebirge die ersten Weihnachtsstollen für das hohe Fest in den Ofen geschoben. Offenbar beginnen die Weihnachtsauslagen immer früher. In den ersten Kaufhäusern gibt es jetzt schon Lebkuchen, Weihnachtsstollen und mehr. Ob da der Appetit auf Christstollen bis Weihnachten nicht längst vergangen ist?"

Na, wo ist der Fehler?
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Richtig! Lebkuchen, Stollen und mehr gibt es inzwischen SEIT ÜBER 15 Jahren ab Ende August in den Läden! Das ist keine Randnotiz mehr wert! Noch ein Fehler? Bei der geballten Kompetenz dieser Zeitung? Also ich seh keinen....

Überflüssig? Und wie!!

"17. Dezember 2008: Das überflüssigste Wort des Jahres 2008: X-mas
Der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS), die mit über 30.000 Mitgliedern größte internationale Sprach-Bürgerbewegung, hat den Begriff „X-mas“ als das überflüssigste und nervigste Wort des Jahres 2008 in Deutschland ausgewählt. Dazu Prof. Dr. Roland Duhamel, VDS-Vorstandsmitglied und Germanist der Universität Antwerpen: „Der Begriff soll ein Kürzel für Weihnachten bzw. 'Christmas' sein, steht aber im krassen Gegensatz zu allem, was man in Deutschland mit Weihnachten verbindet: Gemütlichkeit, deutsche Weihnachtstraditionen, Romantik, Christlichkeit“. Bei diesem Anglizismus wird sogar das Wort „Christ“ durch das schnöde Kürzel X ersetzt. (...)" Quelle: www.vds-ev.de

Und es ist sogar noch schlimmer!

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